June 1st, 2012
abject76:

Ken Park - Larry Clark

abject76:

Ken Park - Larry Clark

Oft habe ich […] den Eindruck, dieser Stil stellt eine Art Racheaktion dar. Da Sie auf politische Aktion oder Teilnahme an wirklicher oppositioneller Opposition verzichten, versuchen Sie, mit sprachlichen Mitteln etwas Aktionsähnliches zu erzeugen, mindestens dem Leser etwas anzutun.

Günther Anders: Brief an Theodor W. Adorno vom 27. August 1963, in: Theodor W. Adorno Archiv (Hg.): Adorno. Eine Bildmonographie, Frankfurt am Main 2003, S. 277.

(via diesebastionbehrisch)

May 31st, 2012
theaterkeller:

*ırkçılığa hayır.mücadele edelim*
*نؤادپرستی روزمره شده است. مبارزه با آن نیز*
*Il razzismo e di tutti i giorni. E anche la resistenza!*
*rassismus ist alltag - widerstand dagegen auch !*
der alltägliche kampf gegen den institutionellen rassismus, der sich unter anderem in den abschiebebehörden oder in den sondergesetzen, die gegen migrant_innen gerichtet ist, deutlich wird, kostet nicht nur wut und kraft - sondern auch geld. wir wollen mit euch am samstag, den 09. juni 2012, im theaterkeller feiern. das geld geht dann in antirassistische projekte feiern für ein selbstbestimmtes leben… ohne rassismus, ohne grenzen und ohne knäste. es wird cocktails geben, musik wird alles von hiphop bis punk aufgelegt - also garantiert keinen electro. aber das sollte ja niemanden davon abhalten vorbeizuschauen und zu feiern, oder?
http://papiere-fuer-alle.org/node/693
die party findet im rahmen des festival contre le racisme statt (http://fclrgoe.blogsport.de)
* 09. juni 2012 - ab 22h*  

theaterkeller:

*ırkçılığa hayır.mücadele edelim*

*نؤادپرستی روزمره شده است. مبارزه با آن نیز*

*Il razzismo e di tutti i giorni. E anche la resistenza!*

*rassismus ist alltag - widerstand dagegen auch !*

der alltägliche kampf gegen den institutionellen rassismus, der sich unter anderem in den abschiebebehörden oder in den sondergesetzen, die gegen migrant_innen gerichtet ist, deutlich wird, kostet nicht nur wut und kraft - sondern auch geld. wir wollen mit euch am samstag, den 09. juni 2012, im theaterkeller feiern. das geld geht dann in antirassistische projekte feiern für ein selbstbestimmtes leben… ohne rassismus, ohne grenzen und ohne knäste. es wird cocktails geben, musik wird alles von hiphop bis punk aufgelegt - also garantiert keinen electro. aber das sollte ja niemanden davon abhalten vorbeizuschauen und zu feiern, oder?

http://papiere-fuer-alle.org/node/693

die party findet im rahmen des festival contre le racisme statt (http://fclrgoe.blogsport.de)

* 09. juni 2012 - ab 22h*  

(Source: carnalembrace, via mbambule)

May 30th, 2012
Wurde mit instagram aufgenommen

Wurde mit instagram aufgenommen

May 29th, 2012
May 28th, 2012

Casablanca (1942)

(Source: filmcrack, via drkorsakov)

Bis zur weltweiten Ausstrahlung der TV-Serie Holocaust [in der BRD 1979] schien es jedenfalls, das Thema Auschwitz sei erledigt, und es bedurfte in Ost und West enormer Beharrlichkeit, um Kulturproduzenten dazu zu bringen, in einen schwer verdaulichen und daher als unverkäuflich geltenden Gegenstand, der sich nicht einmal mit leichter Zunge benennen ließ, zu investieren. Mit „Holocaust“ aber war das Zauberwort gefunden, das Auschwitz verschwinden ließ. Heute läßt sich nur noch als Resultat feststellen, was man vor über einem Jahrzehnt befürchten konnte: Nicht die gesellschaftliche Erinnerungsschwäche hat Auschwitz in einen Nebel der Vergangenheit gehüllt, sondern der kulturindustrielle Artefakt, den man „Holocaust“ nennt, hat Auschwitz verdrängt. Das Stichwort Holocaust besitzt inzwischen eine sinnstiftende Funktion, weil es einen emotionalen Fluchtpunkt vor der intellektuellen Erinnerung erfahrener Sinnlosigkeit bietet.
Detlev Claussen – Grenzen der Aufklärung. Die gesellschaftliche Genese des modernen Antisemitismus, Vorwort zur Neuausgabe 1994 (!)

(Source: junesixon)